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„Weißt Du, wie Du Gott zum Lachen bringen kannst? Erzähl ihm Deine Pläne.“

( Blaise Pascal)

Wie finde ich den Weg Gottes für mein Leben?


Liebe Schwestern und Brüder in Christo,

das Leben ist voll von Überraschungen. Jeder Lebensabschnitt hat seine eigene Seele, aber auch seine eignene Anforderungen. Jeder kennt das: ob zur Konfirmation oder dem so wichtigen 18. Geburtstag, bei Hochzeit und Todesfeiern – jeder dieser Lebensabschnitte hat seine Besonderheiten. Soweit so gut – dennoch: gerade das Nichtwissen um die Zukunft, gerade die Notwendigkeit sich dem Leben preiszugeben – all das kann eine tiefe Angst verursachen. Angst vor dem was kommen kann, Bedrückung über die vermeintlich verlorenen Jahre und Möglichkeiten – all das zeigt ganz deutlich:


„Weißt Du, wie Du Gott zum Lachen bringen kannst? Erzähl ihm Deine Pläne.“

( Blaise Pascal)


Gott ist höher, als unser Verstand und unser verstehen. So gern der Mensch sich auch in der Gewissheit um seine Zukunft zurücklehnen würde, so unmöglich ist jene Realisierung des Traums. Denn Gott und unser Leben haben Vieles gemeinsam. Klar ist: weder das Handeln Gottes noch die Zukunftssicht, die die Angst vor Neuem in sich aufnehmen soll, sind planbar. Heute noch glücklich, morgen schon wieder nicht, gestern noch gesund, heute schon sterbenskrank. Das Leben lässt sich nicht planen, denn der Mensch denkt und Gott lenkt – Gott sei dank, wie ich meine.

Das Leben lässt sich einfach nicht in die Karten schauen. Gerade hier sollten wir das Evangelium zurate nehmen. Lk 12,16-21

Der reiche Kornbauer


16 Und er sagte ihnen ein Gleichnis und sprach: Es war ein reicher Mensch, dessen Feld hatte gut getragen.
17 Und er dachte bei sich selbst und sprach: Was soll ich tun? Ich habe nichts, wohin ich meine Früchte sammle.
18 Und sprach: Das will ich tun: Ich will meine Scheunen abbrechen und größere bauen und will darin sammeln all mein Korn und meine Vorräte
19 und will sagen zu meiner Seele: Liebe Seele, du hast einen großen Vorrat für viele Jahre; habe nun Ruhe, iss, trink und habe guten Mut!
20 Aber Gott sprach zu ihm: Du Narr! Diese Nacht wird man deine Seele von dir fordern; und wem wird dann gehören, was du angehäuft hast?
21 So geht es dem, der sich Schätze sammelt und ist nicht reich bei Gott.



Liebe Schwestern und Brüder,

so befremdlich erscheint uns das Verhalten jenes Kornbauers nicht. Seine Ernte war überaus gelungen und so kommt er auf die Idee, erst einmal zu entspannen nach der harten Arbeit. Und da der Vorrat mehrere Jahre halten wird, hat er, ich würde sagen, ausgesorgt. Genug Essen und Trinken – was will man mehr. Vielleicht machte jener Kornbauer schon Pläne, vielleicht wohin er reisen will oder was er sich als Konsument unbedingt anschaffen wird – wer weiß das schon.

Dennoch: auch wenn wir unseren Reichtum nicht über eine Kornernte definieren, so ist unerwarteter Reichtum nicht nur Freude und Glück. Denn im alles haben können lebt man sein Leben doch eher auf der Überholspur. Statussymbole werden immer wichtiger, denn man will ja zeigen was man hat. Und dann sieht man im Fernsehen, wie sich die High Society durch Partys und Schönheitsoperationen das Leben nach deren Augen lebenswerter machen.

Man spricht miteinander, verabredet sich, um auf einer anderen Party wieder die gleichen Leute vorzufinden. Und dabei vergisst man immer, das das Leben Sinn haben muss, um nicht an der Oberfläche des Täglichen auszutrocknen.

Auch der Kornbauer dachte nicht weiter über seine Zukunft nach. Er lebt für das hier und jetzt – nach einem die Sinnflut. Sein Plan erscheint ganz einfach – den Reichtum auskosten – alles andere erscheint jenem Plan des Eudämonismus untergeordnet zu sein.

Gerade in den Zeiten, in denen wir Erfolge oder gar Misserfolge erzielen, verfällt man nur all zu leicht in den Gedanken, das all das ewig so weitergeht, man

verliert Zweifel und Realitätssinn, was wiederum zu Übermut oder Depression führt. Unweigerlich fragt man sich, ob das denn der Plan Gottes sei, uns an die Sonnen – oder Schattenseite des Lebens zu stellen. Entweder oder, schwarz oder weiß.

Gottes Wege sind verschlungen, das wissen wir. Nur leider vergessen wir das immer wieder.

Ich bin zuweilen ein Mensch, der versucht, ins Ferne, in die Zukunft zu schauen, wie sich wohl dieses oder jenes entwickeln wird. Und sie werden es nicht glauben: ich habe schon so oft Schiffbruch gerade deswegen erlitten. Denn fast immer ist unsere Befürchtung um Klassen schlimmer, als es die Realität überhaupt sein könnte. Und das alles, weil der Mensch sich selbst genügen will oder es einfach hier und da nicht schafft, sich in die Hände des Allmächtigen hineinfallen zu lassen. Das ist eine harte Arbeit, eine große Herausforderung, eine lebenslange Aufgabe.

Jene Erfahrung macht auch unser Kornbauer, nur eben in die andere Richtung. Er plant um Jahre voraus sein Leben, ohne mit Gott und der Vorsehung zu rechnen. Und siehe, noch in derselben Nacht ist er vermutlich verstorben. Aus mit dem Luxus, den Kullinarien für die kommenden Jahre. Der Mensch denkt, Gott lenkt. Es stimmt wirklich.









Niemand kennt die Pläne Gottes – auch nicht Mose

Wie nur erkennen wir aber, was Gott von uns fordert? Wie erkennen wir den rechten Weg für unser Leben, wenn doch unser Herr mit Hinweisen sehr sparsam umgeht. Ist es Zufall, ist es Beliebigkeit – wie nur finde ich den Pfad meines eigenen Lebens?

Man stelle sich folgendes vor: Ein Mann wird als Baby ausgesetzt und findet in einem sehr reichen und einflussreichen Haushalt ein neues Zuhause. Dann wird er Zeuge einer Gewalttat, die er mit der Tötung des Agressors beendete. Also ist er ein Mörder und in seiner Flucht und Panik verliert er sein bisheriges Leben, das an Reichtum und Annehmlichkeiten nicht geizte.

Er zieht weiter und übernimmt einen Hilfsjob an. Das macht er 40 Jahre lang. Doch dann erfährt jener mordende Minijobber seine Lebensberufung – mystisch, geheimnisvoll, erstaunlich. Denn unweigerlich fragt man sich, was man denn mit einem flüchtigen Straftäter ohne nennenswerte Ausbildung anfangen will? Warum nicht einen Mann, der ein ganz „normales“ Leben bisher geführt hat? Und Gott geht da noch ein Stück weiter – er beruft Mose, jenen mordenden, ärmlichen Mann, zu seiner ganz eigenen Mission des Lebens. Ihm ist es aufgetragen, das Volk Gottes aus der Hand der Ägypter zu befreien. Bei näherem hinsehen eine eigentlich nicht ganz ernst zu nehmende Aufforderung – ein Mann gegen eine Übermacht des Pharaos? Wie soll das denn gehen? Das ist doch Selbstmord, oder etwa nicht?

Dennoch: schon bald erkennt Mose: der Herr trägt mir eine Aufgabe an, die nur ich allein erfüllen werde. Ich kann nicht scheitern, denn Gott ist bei mir, ich bin allenthalben sein Werkzeug. Wovor sich also fürchten?

Fest steht: Mose wurde im laufe seines Lebens bewusst, das Gott ihn zu etwas ganz Großem berufen hat. Er offenbarte ihm Stück für Stück seinen Lebensweg, der bis zum Schluss an Gottes Seite zuende gebracht wurde.

Gott beruft einen jeden von uns zu einer Aufgabe, die nur für uns gemacht zu sein erscheint. Gott gestaltet letztlich unser Apostolat, unser christliches Leben nach seinem Willen, seinem leisen Willen. Nur wer genau hinsieht, nur wer immer den Willen Gottes sucht, der kann am Ende seines Pilgerwegs getrost sagen: ich hatte ein Leben mit Gott, ein Leben, das sich ganz schenkte und gerade so nie leer wurde.

Dies erkannte auch Josua. Kennen Sie Josua? Nun, er war der Stellvertreter Mose, ein starker Mann, der von Mose in die Berufung der Führung hineingenommen wurde. Nach dem Tod Moses richtet der Herr die folgenden Worte an ihn:


Es soll dir niemand widerstehen dein Leben lang. Wie ich mit Mose gewesen bin, so will ich auch mit dir sein. Ich will dich nicht verlassen noch von dir weichen.
6 Sei getrost und unverzagt; denn du

sollst diesem Volk das Land austeilen, das ich ihnen zum Erbe geben will, wie ich ihren Vätern geschworen habe.
7 Sei nur getrost und ganz unverzagt, dass du hältst und tust in allen Dingen nach dem Gesetz, das dir Mose, mein Knecht, geboten hat. Weiche nicht davon, weder zur Rechten noch zur Linken, damit du es recht ausrichten kannst, wohin du auch gehst.
8 Und lass das Buch dieses Gesetzes nicht von deinem Munde kommen, sondern betrachte es Tag und Nacht, dass du hältst und tust in allen Dingen nach dem, was darin geschrieben steht. Dann wird es dir auf deinen Wegen gelingen und du wirst es recht ausrichten.
9 Siehe, ich habe dir geboten, dass du getrost und unverzagt seist. Lass dir nicht grauen und entsetze dich nicht; denn der HERR, dein Gott, ist mit dir in allem, was du tun wirst.

Sei getrost und unverzagt – wunderbare Worte, Worte, die Kraft haben, die aufrichten, die ein Leben lenken können. Und Josua braucht diesen Zuspruch unbedingt.
Auch wir brauchen jenen erbaulichen Kontakt mit Christus, auch wir brauchen seine Gegenwart, um ein rechtes, ein wahrhaftiges Leben vor Gott führen zu können. Menschen, die nach ihrer ganz eigenen Berufung suchen, brauchen Gebet, Zuspruch, Aufrichtung.

Und so unbekannt ist uns jenes Geschehen nicht.

Ich kann Josua recht gut verstehen. Wenn man ganz plötzlich in eine neue Aufgabe berufen wird, ängstelt man sich ein wenig, der neuen Zukunft nicht so recht gewachsen zu sein. Reichen die Fähigkeiten, genüge ich den Anforderungen? Fragen, ja Fragen ohne wirkliche Antworten, denn die kann man sich nur nach Antritt jener Aufgabe wirklich beantworten.
Dererlei Begegnungen hält das Leben für einen bereit. Und hier stellt sich die Frage: wie schaffen wir es, Sinn in all dem Getrubel zu finden? Wie schaffen wir es, in all dem Chaos die Stimme Gottes, die Stimme unseres Lebens zu hören, die scheinbar von so vielen Frequenzen überlagert wird?

Ich glaube, das wir unseren Weg mit Christus allein in ihm finden können. Sein Wort, sein Leben sind uns bereits Weg und Ziel im Glauben. Wenn wir uns aufmachen, ihn in unser Leben einzulassen, wenn wir uns aufmachen, seine Werte und seine Tugenden mit unserer Existenz zu füllen, dann offenbart sich unser eigener Weg, jeden Tag aufs Neue.

Doch zu jener Erfahrung gehört es auch, voller Geduld und Gottvertrauen dem eigenen Leben zu folgen. Gott gibt uns nicht Blicke in unsere Zukunft, er wird uns nie jenes endgültige Wissen um das Kommende offenbaren bis zu jener Zeit, in der wir ihn erkennen, wie wir durch ihn erkannt sind. Gottvertrauen, das Leben bewusst Stunde um Stunde zu leben im Vertrauen darauf, das Gott eben kein zeitloses, uninteressiertes Fatum ist, sondern Realität und Lebenskraft für einen jeden von uns. Dort, wo das Vertrauen auf eine Zukunft aus dem Denken der Menschen verschwindet, dort, wo Schrecknisse, Lebenskrisen und Sorgen alles Positive in uns zu blockieren scheinen – gerade dort kann uns allein unser Glaube und unser Gottvertrauen wieder zurück ins Leben führen. Wir müssen glauben, das Gott alles Dunkle in und um uns herum zum Licht, zum Guten wenden wird. Keiner weiß, wie das passiert, doch gerade im Wissen um die Liebe unseres Herrn bedürfen wir dieser Konkretheit nicht. Zu wissen, das Gott uns bedingungslos liebt, in dem Wissen, das er uns nie „vor die Hunde gehen lassen wird“ können wir in allem Schmerz und aller Bedrückung getrost sein – mein Gott ist da und er wird mich durch jenes dunkle Tal hindurch navigieren – ich bin nicht verloren, egal was mir und meinen Lieben passiert – unser Glauben ist der Sieg über diese Welt, unser Gottvertrauen die Rüstung des Glaubens gegen alles Böse und Bedrohliche dieser Zeit. Seine wir mutig, geben wir niemals auf, lassen wir uns niemals entmutigen. Sagen wir das immer und immer wieder, füllen wir diese Worte mit Leben, mit unserem Leben. „Öffnet die Türen weit für Christus.“ ( Johannes Paul II)

Was, liebe Schwestern und Brüder – was würden wir im Lichte dieser eben gehörten Worte jenem Kornbauern sagen, wenn er neben uns sitzen würde ?
Vieles haben wir gehört, vieles verstanden für das eigene Leben.
Ich würde dem Kornbauern raten, sein Leben in die Hände und in die Bestimmung durch Gott zu geben. Zuerst muss er die Worte „morgen“ und „gestern“ aus seinem Denken streichen, denn Gott gewährt uns nur den Augenblick, den konkreten Moment für unser Leben. Das Gestern und das Morgen gehören ihm allein und nichts auf dieser Welt kann uns die vergangenen und die kommenden Momente schenken, wiedergeben. Doch geradeso werden wir frei, frei im denken, frei im entscheiden, frei mit unseren Schuldgefühlen für das Gestern und für das Morgen. Immer möge er an die Worte denken: „ Der Mensch denkt, Gott lenkt!“.

AMEN!





























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„Laß es dir an meiner Gnade genügen, denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig“(2.Kor.12ff);

Liebe Schwestern und Brüder,

ein neues Jahr steht vor der Tür. Was wird es bringen? Werden wir erfolgreich sein? Behalten wir unsere Arbeit? Bleibt die Familie gesund?
Sie sehen: der Fragen sind nicht wenige. Ei neues Jahr ist immer so etwas wie der Aufbruch in ein fernes Land. Man sieht den Weg, das Ziel noch nicht. Dennoch: Schritt für Schritt werden wir durch jenes Land geführt. Und eines ist klar: auch diese Reise durch das 2012 wird schwierig, vielleicht auch schmerzvoll aber auch schön werden.

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Gottes nützliche Zeugen
''Fürchtet euch nicht und erschreckt nicht! Habe ich's dich nicht schon lange hören lassen und es dir verkündigt? Ihr seid doch meine Zeugen! Ist auch ein Gott außer mir? Es ist kein Fels, ich weiß ja keinen. Die Götzenmacher sind alle nichtig; woran ihr Herz hängt, das ist nichts nütze. Und ihre Zeugen sehen nichts, merken auch nichts, damit sie zuschanden werden. Wer sind sie, die einen Gott machen und einen Götzen gießen, der nichts nütze ist''? (Jesaja 44, 8-10)
Christen sind Zeugen Gottes. Sie dürfen die Handschrift Gottes in dieser Welt sein und christliche Werte in die Gesellschaft hinein transportieren. Das kann auf vielfältige Weise geschehen. Und jeder Christ hat auch das Rüstzeug dazu bekommen: Die persönliche Erlösung durch Glauben an das Evangelium Jesu Christi! Genau dafür sind wir Zeugen, weil es uns betrifft und verändert hat - jeden Tag! Paulus schreibt in 1. Petrus 3, 14-17: "Und wenn ihr auch leidet um der Gerechtigkeit willen, so seid ihr doch selig. Fürchtet euch nicht vor ihrem Drohen und erschreckt nicht; heiligt aber den Herrn Christus in euren Herzen. Seid allezeit bereit zur Verantwortung vor jedermann, der von euch Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die in euch ist, und das mit Sanftmut und Gottesfurcht, und habt ein gutes Gewissen, damit die, die euch verleumden, zuschanden werden, wenn sie euren guten Wandel in Christus schmähen. Denn es ist besser, wenn es Gottes Wille ist, dass ihr um guter Taten willen leidet als um böser Taten willen". Manchmal ist es tatsächlich so, daß uns Außenstehende oder sogar nahe Verwandte allen Ernstes fragen, was uns Hoffnung macht, daß sich dies oder jenes zum Guten verändert? Vielleicht werden wir dann belächelt, oder die Leute die uns fragten sind verärgert, wenn wir sagen, daß wir uns auf Jesus Christus verlassen. Wir sollten aber keine Angst haben, den Namen dessen in den Mund zu nehmen vor anderen, der für uns persönlich der Weg, die Wahrheit und das Leben geworden ist (Johannes 14,6). Das kann nicht oft genug betont und ausgesprochen werden. Und selbst wenn wir auf manche konkreten Fragen keine Antwort haben, zum Beispiel wie es für einen in seiner persönlichen Lebenssituation weitergeht, dann können wir darauf vertrauen, daß uns Gott zur rechten Zeit die Türen zeigt, durch die wir gehen können. Und wenn wir nicht wissen sollten was wir beten können, so haben wir auch hier die Verheißung, die in Römer 8,26 steht: "Desgleichen hilft auch der Geist unsrer Schwachheit auf. Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich's gebührt; sondern der Geist selbst vertritt uns mit unaussprechlichem Seufzen".

Dies alles und mehr können wir anderen und auch uns selbst zum Zeugnis mitteilen. Hoffnung ist eine nützliche Angelegenheit die den ganzen Menschen spürbar und sichtbar belebt. Ein Zeugnis der Hoffnung zu sein, ist sozusagen eine christliche Lebensaufgabe. Und je mehr Vertrauen wir investieren wollen, desto mehr Erfahrungen machen wir auch mit Gottes wunderbaren Segnungen in unserem Leben und Alltag. Wir glauben an den lebendigen, allmächtigen Gott und nicht an einen toten Götzen wie viele andere (ohne es zu wissen). Dieser Gott kann alles immer und sofort verändern - auch bei dir! Es gibt keine Zufälle und was wir vielleicht manchmal als Rückschlag, Umweg oder Versäumnis wahrnehmen, muss für Gott längst nicht so sein. Dort wo sich eine Tür möglicherweise schließt, öffnet sich woanders eine neue Tür. Gott kommt niemals zu spät. ER allein weiß, was uns zum Guten dient (Römer 8,28). Wir gehören uns als Kinder Gottes nicht mehr selbst (1. Korinther 6,19) und wir haben uns vor einiger Zeit entscheiden dürfen Gott das Lenkrad unseres Lebens vertrauensvoll zu übergeben. Daran sollten wir uns erinnern. Gott wird entsprechend manche Entscheidungen von uns entweder mittragen oder auch nicht. Wir werden nicht gelebt und manchmal müssen wir auch scheitern, damit wir daraus unsere Lehren ziehen. Aber über allem steht Gott, der das Ziel sieht und den Weg kennt. ER weiß wie wir dahin kommen, ohne wie eine Marionette "verschaukelt" zu werden. Ebenso sind unsere vergangenen Erfahrungen (auch die schlechten, die uns aber letztlich doch geholfen haben) vor anderen wertvolle Zeugnisse, wenn sie sehen, was sich zum Guten verändert hat. Wir müssen nicht blind glauben, sondern dürfen uns auf das Wort Gottes stützen. Wir können beten und uns als Christen einander aufbauen und ermutigen. Der Glaube ist eine sehr heilsame Sache und wir tun gut daran, egal was noch alles passiert, unser Leben aufmerksam und im Vertrauen auf Gott zu leben. Alles wird gut. [mehr]
Jörg Bauer
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Das Tagesevangelium - Gottes Wort für jeden Tag

Donnerstag, 24 Mai 2012 : Apostelgeschichte 22,30.23,6-11.

Weil er genau wissen wollte, was die Juden ihm vorwarfen, ließ er ihn am nächsten Tag aus dem Gefängnis holen und befahl, die Hohenpriester und der ganze Hohe Rat sollten sich versammeln. Und er ließ Paulus hinunterführen und ihnen gegenüberstellen. Da Paulus aber wußte, daß der eine Teil zu den Sadduzäern, der andere zu den Pharisäern gehörte, rief er vor dem Hohen Rat aus: Brüder, ich bin Pharisäer und ein Sohn von Pharisäern; wegen der Hoffnung und wegen der Auferstehung der Toten stehe ich vor Gericht. Als er das sagte, brach ein Streit zwischen den Pharisäern und den Sadduzäern aus, und die Versammlung spaltete sich. Die Sadduzäer behaupten nämlich, es gebe weder eine Auferstehung noch Engel noch Geister, die Pharisäer dagegen bekennen sich zu all dem. Es erhob sich ein lautes Geschrei, und einige Schriftgelehrte aus dem Kreis der Pharisäer standen auf und verfochten ihre Ansicht. Sie sagten: Wir finden nichts Schlimmes an diesem Menschen. Vielleicht hat doch ein Geist oder ein Engel zu ihm gesprochen. Als der Streit heftiger wurde, befürchtete der Oberst, sie könnten Paulus zerreißen. Daher ließ er die Wachtruppe herabkommen, ihn mit Gewalt aus ihrer Mitte herausholen und in die Kaserne bringen. In der folgenden Nacht aber trat der Herr zu Paulus und sagte: Hab Mut! Denn so wie du in Jerusalem meine Sache bezeugt hast, sollst du auch in Rom Zeugnis ablegen.

Donnerstag, 24 Mai 2012 : Psalm 16(15),1-2a.5.7-8.9-10.11.

[Ein Lied Davids.] Behüte mich, Gott, denn ich vertraue dir. Ich sage zum Herrn: «Du bist mein Herr; mein ganzes Glück bist du allein.» Du, Herr, gibst mir das Erbe und reichst mir den Becher; du hältst mein Los in deinen Händen. Ich preise den Herrn, der mich beraten hat. Auch mahnt mich mein Herz in der Nacht. Ich habe den Herrn beständig vor Augen. Er steht mir zur Rechten, ich wanke nicht. Darum freut sich mein Herz und frohlockt meine Seele; auch mein Leib wird wohnen in Sicherheit. Denn du gibst mich nicht der Unterwelt preis; du läßt deinen Frommen das Grab nicht schauen. Du zeigst mir den Pfad zum Leben. Vor deinem Angesicht herrscht Freude in Fülle, zu deiner Rechten Wonne für alle Zeit.

Donnerstag, 24 Mai 2012 : Evangelium nach Johannes 17,20-26.

Aber ich bitte nicht nur für diese hier, sondern auch für alle, die durch ihr Wort an mich glauben. Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, daß du mich gesandt hast. Und ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast; denn sie sollen eins sein, wie wir eins sind, ich in ihnen und du in mir. So sollen sie vollendet sein in der Einheit, damit die Welt erkennt, daß du mich gesandt hast und die Meinen ebenso geliebt hast wie mich. Vater, ich will, daß alle, die du mir gegeben hast, dort bei mir sind, wo ich bin. Sie sollen meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast, weil du mich schon geliebt hast vor der Erschaffung der Welt. Gerechter Vater, die Welt hat dich nicht erkannt, ich aber habe dich erkannt, und sie haben erkannt, daß du mich gesandt hast. Ich habe ihnen deinen Namen bekannt gemacht und werde ihn bekannt machen, damit die Liebe, mit der du mich geliebt hast, in ihnen ist und damit ich in ihnen bin.

Donnerstag, 24 Mai 2012 : Kommentar Benedikt XVI.

Die theologische Forschung , die komplexe Fragen behandeln und unverkürzte Lösungen finden muß, ist [in den Verhältnissen zwischen Katholiken und Orthodoxen] ein ernstes Bemühen, dem wir uns nicht entziehen dürfen. Wenn der Herr seine Jünger mit Nachdruck auffordert, die Einheit in der Liebe und in der Wahrheit zu erbauen; wenn es wahr ist, daß der ökumenische Auftrag eine dringende Einladung ist, in der Versöhnung und im Frieden unter allen Christen die tiefverwundete Einheit wiederherzustellen; wenn wir nicht verkennen dürfen, daß die Spaltung die heilige Sache der Verkündigung des Evangeliums vor allen Geschöpfen (Mk 16,15) weniger wirksam macht, können wir uns dann noch der Aufgabe entziehen, unsere Uneinigkeiten mit Klarheit und gutem Willen zu prüfen und sie mit der tiefen Überzeugung anzugehen, daß sie gelöst werden müssen? Die Einheit, die wir suchen, ist weder Einverleibung noch Verschmelzung, sondern Achtung der vielfältigen Fülle der Kirche, die dem Willen ihres Stifters Jesus Christus entsprechend immer die eine, heilige, katholische und apostolische sein soll. Dieser Auftrag hat in dem unantastbaren Glaubensbekenntnis aller Christen, dem von den Vätern der ökumenischen Konzilien von Nizäa und von Konstantinopel erarbeiteten Symbolon, vollen Anklang gefunden. Das Vatikanische Konzil hat den Schatz klar anerkannt, den der Orient besitzt und aus dem die Kirche des Abendlandes »vielfach geschöpft hat« ...; es hat gemahnt, die vielen Leiden nicht zu vergessen, die der Orient erduldet hat, um seinen Glauben zu bewahren ... und dazu ermutigt, den Orient und das Abendland als Bausteine zu betrachten, aus denen das glänzende Antlitz des »Pantokrator« zusammengesetzt ist, dessen Hand die ganze »Oikoumene« segnet. Das Konzil ist noch weiter gegangen, als es bekräftigt hat: »Daher darf es nicht wundernehmen, daß von der einen und von der anderen Seite bestimmte Aspekte des offenbarten Mysteriums manchmal besser verstanden und deutlicher ins Licht gestellt wurden, und zwar so, daß man bei jenen verschiedenartigen theologischen Formeln oft mehr von einer gegenseitigen Ergänzung als von einer Gegensätzlichkeit sprechen muß« (Unitatis redintegratio, 17).

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Herbst

Die Blätter fallen, fallen wie von weit,
als welkten in den Himmeln ferne Gärten;
sie fallen mit verneinender Gebärde.

Und in den Nächten fällt die schwere Erde
aus allen Sternen in die Einsamkeit.

Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.
Und sieh dir andre an: es ist in allen.

Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen
unendlich sanft in seinen Händen hält.

Rainer Maria Rilke
aus: Das Buch der Bilder




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Das größte Wunder ist des Menschen Glaube an das Wunder ( Jean Paul)

Auszug aus der Monatspredigt:

Liebe Schwestern und Brüder,

"Wir haben Gott aus der Gesellschaft verdrängt, und wir haben ihn getötet, und sein Geruch ist noch über Europa" (Friedrich Nietzsche).
Ist das so? Haben wir Gott verloren und geradeso Gott auch uns? Im Angesicht von Krisen, Hunger, Krieg und Tod fällt es schwer, jenen liebenden Gott auf den ersten Blick ausmachen zu können. Doch fragen wir konsequenter: wie sähe unsere Welt, unsere Gesellschaft ohne den Einfluss Gottes aus? Ginge es den Menschen im Atem der Geschichte vielleicht sogar besser, wäre vielleicht sogar das Leben ohne moralische Verbindlichkeiten einfacher, lebendiger, befriedigender?

Eine solche Skizze fällt schwer, gerade wenn sie oder ich im Lichte des christlichen Glaubens das bisherige Leben gelebt haben. Dennoch: welche Entscheidung treffen wir, wenn es um die essentiellen Fragen des Lebens geht? Schöpfung oder Zufälligkeit des Entstehens?
Obgleich unsere Wissenschaft mit immer größeren Schritten den Machtbereich Gottes einzuschränken versucht, obgleich Theorien über Theorien über die Erdentstehung mit ihrer Vielfalt und Schönheit kursieren, so liefern sie dennoch kein deutliches, ungetrübtes Bild einer zu akzeptierenden Wahrheit. Denn ich frage: wie kann der Zufall einen logisch geordneten Kosmos hervorbringen? Ich frage: wie konnte aus einem reinen Nichts Materie werden? Wie konnte ein Wesen von der Größe und Potenz des Menschen zufällig, „by the way“ aus der Welt heraus entstehen? Alles nur Zufall? Sicher, auch wenn die Evolution als Denkmodell für die Weltentstehung herhalten muss, so wird doch klar: hier wird dem Leben in dieser Welt eine Entstehungsdynamik unterstellt, die offenbar ungelenkt das Richtige, das Überlebenswerte hervorbringt. Hier frage ich: wie hoch sind die Wahrscheinlichkeiten, das das Modell Erde wirklich nur in die eine, die assimilierende Sphäre vorangeht? Wir sehen: auch wenn Wissenschaftlichkeit und Aufklärung auch den Rationalismus als Religion erheben wollen – bei den konkreten Nachfragen nach Herkunft und Ziel des Lebens muss jene Rationalität die Flügel streichen. Es wird klar: hier reicht eine Wissenschaftlichkeit nicht hin, hier ist die „Hypothese Gott“ wie Laplace es sagte, allein durch die Mittel des Labors nicht widerlegbar. Gott ist nicht tot, er lebt in dieser Welt, die er erschuf. Wer kann hier fundiert widersprechen?
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Monatsportal Februar 2012

Auszug aus der erbauenden Monatspredigt:

Alles ist erlaubt?

Monatsspruch für Februar 2012:Alles ist erlaubt - aber nicht alles nützt. Alles ist erlaubt - aber nicht alles baut auf. Denkt dabei nicht an euch selbst, sondern an die anderen  (1 Kor.10,23-24)





Liebe Schwestern und Brüder,

alles ist erlaubt – das hört sich schon einmal gut an. Petrus schreibt in seinem 1. Brief an die Korinther über ein Thema, was dieser Gemeinde schwer zu schaffen macht. Soll man nun das Götzenopferfleisch essen, oder nicht. Verschiedene Meinungen treffen aufeinander, da nicht ein jeder geschlossen dem selben Glauben vertraut und danach handelt. Keine leichte Aufgabe für Paulus.

Nur wie geht man vor? Wie bekommt man wieder Frieden und Eintracht in jene Gemeinde, die Paulus so ans Herz gewachsen ist?
Doch jenes Problem von Paulus tritt in unserer heutigen Zeit nicht minder schwer zu tage. Auch wir alle, die wir in einer Gemeinde, einer Gemeinschaft in Christus Jesus leben, kennen jene Uneinigkeit, jene Streitigkeiten, die den „Burgfrieden“ schon tüchtig zurecht rütteln lassen. Wie soll die Gemeindearbeit aussehen? Wer fühlt sich für was zuständig? Welcher Theologie folgen wir, wo sind wir am stärksten mit Gott verbunden? Diese Tabelle könnte man jetzt beliebig fortsetzen – der Probleme sind viel – nur für Lösungen müssen wir, wir alle, jeden Tag suchen, prüfen, bitten.

Die Bibel schenkt uns in der Apostelgeschichte das Bild einer ganz besonderen Gemeinde. Sicher, jede Gemeinde ist für sich einmalig. Dennoch: das Bild, wie eine Gemeinde Jesu Christi wirken, leben soll, ist uns allen geschenkt.
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Der 2. Blick

Monatspredigt Januar 2012:

Auszug:

Liebe Schwestern und Brüder,

König David – Geliebter Gottes und Abgefallener von seinem Wort, seinem Anspruch. Beides trifft auf diesen großen jüdischen König zu, einem Mann, der erstaunlich war, der Erstaunliches erreichte. Man denke nur an seine Heldentat über Goliath, wozu ein einfacher Bauernsohn fähig sein kann, wenn Gott will, wenn Gott eine Berufung über einem Leben ausspricht. Erstaunlich, dieser König David.

Dennoch: auch er hatte eine dunkle, eine düstere Seite, mit der er Unrecht tat, schuldig wurde vor seinem Gott. Denn Ehebruch zu begehen und dann noch den Mann der Geliebten zu töten – das ist schwerer Tobak.

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Evangelium des Monats:

Maria lobt und dankt Gott

46 Da begann Maria, Gott zu loben: "Von ganzem Herzen preise ich den Herrn.
47 Ich bin glücklich über Gott, meinen Retter.
48 Mich, die ich gering und unbedeutend bin, hat er zu Großem berufen. Zu allen Zeiten wird man mich glücklich preisen,
49 denn Gott hat große Dinge an mir getan, er, der mächtig und heilig ist!
50 Die Barmherzigkeit des Herrn bleibt für immer und ewig, sie gilt allen Menschen, die ihn ehren.
51 Er streckt seinen starken Arm aus und fegt die Hochmütigen mit ihren stolzen Plänen hinweg.
52 Er stürzt Herrscher von ihrem Thron, und Unterdrückte richtet er auf.
53 Die Hungrigen beschenkt er mit Gütern, und die Reichen schickt er mit leeren Händen weg.
54 Seine Barmherzigkeit hat er uns, seinen Dienern, zugesagt, ja, er wird seinem Volk Israel helfen.
55 Er hat es unseren Vorfahren versprochen, Abraham und seinen Nachkommen hat er es für immer zugesagt."
56 Maria blieb etwa drei Monate bei Elisabeth und kehrte dann nach Hause zurück.
Auszug aus der Monatspredigt:

.... 30 Jahre später

Es ist gegen 16:00 Uhr. Hoch oben erkennt man, geschlagen an Holz, den zerschundenen Körper Christi, des Herrn. Maria steht unter diesem Kreuz – verloren, ängstlich, trauernd.
Nur kurze Zeit später hält sie ihren geliebten Sohn in den Händen. Sein Leben ist zu ende – und das Leben Marias nahezu auch.

Ist es nicht die schlimmst aller Situationen, der Maria hier ausgesetzt ist? Das eigene Kind, das Kind, das Messias, das Retter der Unterdrückten Israels erretten wollte mit seiner Kraft und Stärke – doch alles kam anders.
Engstirnigkeit, Rachelust und Vergeltung – das waren die Motive, weshalb die Maria den Sohn aus dieser Welt, aus den Armen der Mutter gerissen wurde.

Es ist schwer zu glauben, wenn man das Liebste, was man hatte plötzlich verliert, verliert in einen Tod, der grausamer nicht die Oberhand gewinnen konnte.
Letztlich steht Maria in einem Scherbenhaufen. Ihren geliebten Sohn, seinen zerschundenen Körper hält sie in den Armen. So vielen Menschen hat er geholfen. Doch nun ist er tot.
Was konnte er im Laufe seines kurzen Lebens wirklich für Gott tun? Ist sein Lebenswerk der Verkündigung daselbst zu Staub zerfallen, jetzt, wo er nicht mehr da ist? Wie soll es weitergehen mit dieser Welt?

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Evangelium des Monats

26 Im sechsten Monat wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazaret 
27 zu einer Jungfrau gesandt. Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt, der aus dem Haus David stammte. Der Name der Jungfrau war Maria. 
28 Der Engel trat bei ihr ein und sagte: Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir. 
29 Sie erschrak über die Anrede und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe. 
30 Da sagte der Engel zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden. 
31 Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären: dem sollst du den Namen Jesus geben. 
32 Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben. 
33 Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen und seine Herrschaft wird kein Ende haben. 
34 Maria sagte zu dem Engel: Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne? 
35 Der Engel antwortete ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden. 
36 Auch Elisabet, deine Verwandte, hat noch in ihrem Alter einen Sohn empfangen; obwohl sie als unfruchtbar galt, ist sie jetzt schon im sechsten Monat. 
37 Denn für Gott ist nichts unmöglich. 
38 Da sagte Maria: Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast. Danach verließ sie der Engel.
Auszug aus der Predigt:

Liebe Schwestern und Brüder in Christus,

warum ist unser Leben so komplex, so schwierig geworden? Viele Menschen leben ein Leben, mit dessen Tempo sie einfach nicht mehr leben, ja vielleicht auch sie nichts mehr erleben lässt. Der Job ist allgegenwärtig. Fragen quälen, wie: Wie soll ich das alles schaffen? Ich versage bestimmt? Ich erfülle einfach meine Anforderungen an mich nicht mehr. Was soll ich tun?
Von der Antwort hören wir oftmals in den Nachrichten. Mensche, die jeden Tag über ihre Reserven gehen, die brechen immer irgendwann an dieser Last zusammen. Burn out ist die neue Epidemie geworden. Nur eines frage ich mich: haben wir nicht die Dämonen gerufen, die wir nicht mehr loswerden? Haben Unternehmen, Gewerkschaften einfach die Schrauben der Effizienz, der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit einer jeden „Mitarbeiterkapazität“ überspannt? Denn für jene, für die die Arbeit zum Mittelpunkt des eigenen Lebens wurde, stehen oftmals ausgelaugt vor der Frage nach dem Sinn des eigenen Tuns, des eigenen Lebens. Nur wer gibt hier Antworten? Die Gesellschaft? Psychologen, Ärzte?
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Predigttext: Mt. 7, 24-27



Vom Hausbau

24 Darum, wer diese meine Rede hört und tut sie, der gleicht einem klugen Mann, der sein Haus auf Fels baute.
25 Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, fiel es doch nicht ein; denn es war auf Fels gegründet.
26 Und wer diese meine Rede hört und tut sie nicht, der gleicht einem törichten Mann, der sein Haus auf Sand baute.
27 Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, da fiel es ein und sein Fall war groß.
28 Und es begab sich, als Jesus diese Rede vollendet hatte, dass sich das Volk entsetzte über seine Lehre;
29 denn er lehrte sie mit Vollmacht und nicht wie ihre Schriftgelehrten

Auszug aus der Monatspredigt:

Liebe Schwestern und Brüder,

es ist zum verrückt werden! Dieser oder ähnliche Gedanken werden wohl Mose im Laufe der Zeit gekommen sein in der er das Volk Israel in das gelobte Land anführte.
Es ist ein halsstarriges Volk – soviel wissen wir. Geknechtet, unterdrückt, ausgenutzt – das sind die Eckpfeiler des Lebens der Israeliten.
Doch dann passiert das Unglaubliche.
Gott der Herr führt diese Menschen weg von den Fängen der Sklaverei hinein in ein Land, in dem Milch und Honig fließen. Was will man mehr? Welche Dankbarkeit muss diese Menschen angetrieben haben, die doch so viel ihrem Gott verdanken?
Doch Dankbarkeit scheint dieses Volk nicht wirklich anzutreiben.
Während sie der Freiheit entgegen gehen, werden plötzlich die Mühe und die Entbehrungen eines solchen Weges gerade diesem Volk zuviel. Was sollen wir trinken? Warum haben wir kein Fleisch zu essen? Hatten wir das nicht alles in unserer Knechtschaft? Also sollen wir vielleicht nicht doch besser zurück gehen?

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Der Predigttext für diesen Monat:

Mt 7,12:
Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten.

Auszug:

Liebe Schwestern und Brüder,

gestern war es mal wieder soweit: ein gemütlicher Fernsehabend stand vor der Tür. Vieles konnte man leider nicht als Fernsehunterhaltung bezeichnen – aber das sind wir ja schon lange gewöhnt, oder etwa nicht?

Während ich in gelassener Wartestellung verharrte – vielleicht findet man doch noch was Interessantes an diesem Abend – sah ich einen Bericht über zwei Nachbarn, die sich vor geraumer Zeit definitiv den Krieg erklärt haben. Gerichtsverfahren ohne Ende, zufriedene Rechtsanwälte und zwei mittlerweile verbissene Männer, denen der Streit zur täglichen Herausforderung geworden zu sein scheint.
Alle Nachbarn, Jeder der Wohnanlage, einfach ein jeder hat schon mal versucht, das Kriegsbeil der beiden Herren zu begraben. Sie ahnen es: nichts hat sich verändert. Während andere Ihre Ruhe suchen bricht nebenan wieder ein neues Wortgefecht aus. Die Gründe kenne ich leider nicht – es ist auch reine Vermutung, aber ob es die beiden Knaben noch den Grund des Kriegs wissen, muss ich bezweifeln. Jeder Tag bedeutet Gezänk und Unfrieden. Ja, hier möchte man ganz sicher seine Freizeit verbringen, geschweige denn dort wohnen!

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Geborgen im Willen Gottes



Vom Tun des göttlichen Willens ( Mt.7, 12-23)

12 Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten. 
13 Geht hinein durch die enge Pforte. Denn die Pforte ist weit und der Weg ist breit, der zur Verdammnis führt, und viele sind's, die auf ihm hineingehen. 
14 Wie eng ist die Pforte und wie schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind's, die ihn finden! 
15 Seht euch vor vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe. 
16 An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Kann man denn Trauben lesen von den Dornen oder Feigen von den Disteln? 
17 So bringt jeder gute Baum gute Früchte; aber ein fauler Baum bringt schlechte Früchte. 
18 Ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen und ein fauler Baum kann nicht gute Früchte bringen. 
19 Jeder Baum, der nicht gute Früchte bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. 
20 Darum: an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. 
21 Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr!, in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel. 
22 Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt? Haben wir nicht in deinem Namen böse Geister ausgetrieben? Haben wir nicht in deinem Namen viele Wunder getan? 
23 Dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch noch nie gekannt; weicht von mir, ihr Übeltäter!
Auszug aus der Monatspredigt:

Eine wunderbare Vorstellung. Ein jeder, groß oder klein, einflussreich oder nicht sucht im Glauben den Weg, die Pforte die zu ihm, die zur Erlösung und Ewigkeit führen wird.
Und doch stehen wir immer noch vor den kühlen Bildern dieses Jesuswortes. Man fragt sich: wie mache ich es denn richtig, ja wie finde ich diesen Weg zu Gott?
Eingespannt im Alltag, bestenfalls Weihnachten in der Kirche und dann dieser Anspruch? Welcher Mensch kann vor diesen Maßstäben bestehen?
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Monatsportal Mai 2011

Ora et vivera - Bete und lebe!

Predigttext des Monats:

Von der Gebetserhörung

7 Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan.
8 Denn wer da bittet, der empfängt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan.
9 Wer ist unter euch Menschen, der seinem Sohn, wenn er ihn bittet um Brot, einen Stein biete?
10 Oder, wenn er ihn bittet um einen Fisch, eine Schlange biete?
11 Wenn nun ihr, die ihr doch böse seid, dennoch euren Kindern gute Gaben geben könnt, wie viel mehr wird euer Vater im Himmel Gutes geben denen, die ihn bitten!


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Über die Erbärmlichkeit

Denn wer verurteilt, der verurteilt sich selbst!

Auszug Monatspredigt:

Liebe Schwestern und Brüder in Christus,

und der Pharisäer blickte auf zum Altar und war glücklich, glücklich darüber, was für ein frommer Mensch er ist. Und ganz klar: dankbar war er dafür, nicht desgleichen mit dem Sünder gegenüber zu sein. So berichtet uns das Evangelium. Wir alle kennen diese Parabel der Bibel.
Ist der Pharisäer nicht vielleicht doch ganz berechtigt so stolz auf sich zu sein? Was ist falsch daran, fromm zu leben, was ist falsch daran, sich von Zolleinnehmern und anderen Sündern deutlich abzugrenzen, mit Menschen, die vor dem Anspruch des für sich selbst gerichteten Pharisäers keine Chance haben. Solche – ganz klar – werden auch bei Gott keine Chancen haben. Denkt zumindest der Selbstgerechte. Und überhaupt: haben solche Sünder eigentlich das Recht, in einer Kirche mit Gott zu sprechen, den sie doch so scheinbar täglich verachteten, traten, ausstießen? Denn wo gestohlen wurde, da wurde Gott bestohlen, wo verurteilt wurde, wurde Gott verurteilt, wo Menschen einen zügellosen Lebenswandel trieben, da wurde Gott beschämt. Also was soll das – Sünder in der Kirche, vielleicht noch als Mitglied der Gemeinde. Na, das wäre ja noch schöner, oder?

Die ganze Predigt: HIER klicken!

Wir alle brauchen die Gnade Gottes.
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Monatsportal März 2011

Das Evangelium des Monats:

Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.
25 Darum sage ich euch: Sorgt nicht um euer Leben, was ihr essen und trinken werdet; auch nicht um euren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr als die Nahrung und der Leib mehr als die Kleidung?
26 Seht die Vögel unter dem Himmel an: sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr als sie?
27 Wer ist unter euch, der seines Lebens Länge eine Spanne zusetzen könnte, wie sehr er sich auch darum sorgt?
28 Und warum sorgt ihr euch um die Kleidung? Schaut die Lilien auf dem Feld an, wie sie wachsen: sie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht.
29 Ich sage euch, dass auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie eine von ihnen.
30 Wenn nun Gott das Gras auf dem Feld so kleidet, das doch heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird: sollte er das nicht viel mehr für euch tun, ihr Kleingläubigen?
31 Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen? Was werden wir trinken? Womit werden wir uns kleiden?
32 Nach dem allen trachten die Heiden. Denn euer himmlischer Vater weiß, dass ihr all dessen bedürft.
33 Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.
34 Darum sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, dass jeder Tag seine eigene Plage hat.


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Wie wird man frei von Furcht und Verirrung? HIER lesen Sie darüber!

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Reich werden mit Gott?

Das Leben
... ist eine Chance, nutze sie
... ist eine Schönheit, bewundere sie
... ist Seligkeit, genieße sie
... ist ein Traum, mach daraus Wirklichkeit
... ist eine Herausforderung, stell dich ihr
... ist eine Pflicht, erfülle sie
... ist ein Spiel, spiele es
... ist kostbar, geh sorgfältig damit um
... ist Reichtum, bewahre ihn
... ist Liebe, erfreue dich an ihr
... ist ein Rätsel, durchdringe es
... ist ein Versprechen, erfülle es
... ist Traurigkeit, überwinde sie
... ist eine Hymne, singe sie
... ist ein Kampf, akzeptiere ihn
... ist eine Tragödie, ringe mit ihr
... ist ein Abenteuer, wage es
... ist Glück, verdiene es
... ist das Leben, verteidige es

Mutter Theresa

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Das Evangelium: Mt.6 Vers 19

19 Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, wo sie die Motten und der Rost fressen und wo die Diebe einbrechen und stehlen.
20 Sammelt euch aber Schätze im Himmel, wo sie weder Motten noch Rost fressen und wo die Diebe nicht einbrechen und stehlen.
21 Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.


Monatshomilie "Reich werden bei Gott?"

Auszug

Wer Reichtum sucht, der wird allein in Gott Erfüllung finden. Eine gewagte These. In Gott Erfüllung finden? Wer nach frommen Sprüchen oder Moralvorstellungen sucht, der wird bei Gott Erfüllung finden. So die langläufige Meinung. Doch Reichtum?
Finanzielle Unabhängigkeit könnte man euphemistisch den gesuchten, erhofften, ersehnten Reichtum nennen. Geld, Macht – sich alle Wünsche erfüllen können, ein Leben wie Gott in Frankreich. Hat diese Vorstellung nicht etwas Bestechendes?
Keinen grauen Alltag mehr, keinen Chef oder nörgelnde Kollegen um sich. Leben eben, wie man will – ohne Regeln, ohne Maß, ohne Rücksicht? Denn eine „hoppla, jetzt komm ich Mentalität“ gibt es leider nur all zu oft mit einem steigenden Kontostand. Über andere braucht man sich ja dann auch keine Gedanken mehr machen, denn wer braucht die schon? Das Geld wird zum besten Freund, der Kontostand zum hauseigenen Götzen. Den Glauben an den einen Gott kann man da ja getrost aufgeben, denn wenn man Seligkeit braucht, dann kauft man sich die eben.

HIER den ganzen Text lesen ...

Vom Beten. Das Vaterunser
5 Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht sein wie die Heuchler, die gern in den Synagogen und an den Straßenecken stehen und beten, damit sie von den Leuten gesehen werden. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn schon gehabt.
6 Wenn du aber betest, so geh in dein Kämmerlein und schließ die Tür zu und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir's vergelten.
7 Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht viel plappern wie die Heiden; denn sie meinen, sie werden erhört, wenn sie viele Worte machen.
8 Darum sollt ihr ihnen nicht gleichen. Denn euer Vater weiß, was ihr bedürft, bevor ihr ihn bittet.
9 Darum sollt ihr so beten: Unser Vater im Himmel! Dein Name werde geheiligt.
10 Dein Reich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden.
11 Unser tägliches Brot gib uns heute.
12 Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
13 Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.1 [Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.]
14 Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, so wird euch euer himmlischer Vater auch vergeben.
15 Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, so wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben.

H I E R lesen Sie über das Vater unser als Weg des Glaubens, Lebens und liebens.

Lesung: Die Verheißung der Geburt des göttlichen Kindes: Buch des Propheten Jesaja 9,1-6: Das Volk, das im Dunkel lebt, sieht ein helles Licht; über denen, die im Land der Finsternis wohnen, strahlt ein Licht auf. Du erregst lauten Jubel und schenkst große Freude. Man freut sich in deiner Nähe, wie man sich freut bei der Ernte, wie man jubelt, wenn Beute verteilt wird. Denn wie am Tag von Midian zerbrichst du das drückende Joch, das Tragholz auf unserer Schulter und den Stock des Treibers. Jeder Stiefel, der dröhnend daherstampft, jeder Mantel, der mit Blut befleckt ist, wird verbrannt, wird ein Fraß des Feuers. Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns geschenkt. Die Herrschaft liegt auf seiner Schulter; man nennt ihn: Wunderbarer Ratgeber, Starker Gott, Vater in Ewigkeit, Fürst des Friedens. Seine Herrschaft ist groß, und der Friede hat kein Ende. Auf dem Thron Davids herrscht er über sein Reich; er festigt und stützt es durch Recht und Gerechtigkeit, jetzt und für alle Zeiten. Der leidenschaftliche Eifer des Herrn der Heere wird das vollbringen.
HIER finden Sie die Monatspredigt Dezember 2010. Wie seine Feinde lieben? Hier lesen Sie davon!

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Weihnachten - das Fest der Frohen Botschaft. Was bedeutet das für uns? HIER lesen Sie es

Die Feinde lieben? Wie soll das gehen? HIER lesen Sie es

Dieser Weg wird kein leichter sein - sehen Sie das offizielle Video darüber von Xavier Naidoo.

Monatsportal November 2010

In Zion finden alle Völker Heil und Frieden

1 Dies ist's, was Jesaja, der Sohn des Amoz, geschaut hat über Juda und Jerusalem:
2 Es wird zur letzten Zeit der Berg, da des HERRN Haus ist, fest stehen, höher als alle Berge und über alle Hügel erhaben, und alle Heiden werden herzulaufen, (2Mo 0; Jes 19,23; Jer 3,17)
3 und viele Völker werden hingehen und sagen: Kommt, lasst uns auf den Berg des HERRN gehen, zum Hause des Gottes Jakobs, dass er uns lehre seine Wege und wir wandeln auf seinen Steigen! Denn von Zion wird Weisung ausgehen und des HERRN Wort von Jerusalem. (5Mo 4,6; Joh 4,22)
4 Und er wird richten unter den Heiden und zurechtweisen viele Völker. Da werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spieße zu Sicheln machen. Denn es wird kein Volk wider das andere das Schwert erheben, und sie werden hinfort nicht mehr lernen, Krieg zu führen. (Jes 9,4)
5 Kommt nun, ihr vom Hause Jakob, lasst uns wandeln im Licht des HERRN!


HIER finden Sie die Predigt zum Bibelwort November 2010

Wie lebt man recht vor Gott? HIER lesen Sie mehr davon

Fürchtet euch nicht!

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Monatsportal Oktober

Evangelium des Monats:

Mt.5, 27-32:

Vom Ehebrechen
27 Ihr habt gehört, dass gesagt ist (2.Mose 20,14): »Du sollst nicht ehebrechen.«
28 Ich aber sage euch: Wer eine Frau ansieht, sie zu begehren, der hat schon mit ihr die Ehe gebrochen in seinem Herzen.
29 Wenn dich aber dein rechtes Auge zum Abfall verführt, so reiß es aus und wirf's von dir. Es ist besser für dich, dass eins deiner Glieder verderbe und nicht der ganze Leib in die Hölle geworfen werde.
30 Wenn dich deine rechte Hand zum Abfall verführt, so hau sie ab und wirf sie von dir. Es ist besser für dich, dass eins deiner Glieder verderbe und nicht der ganze Leib in die Hölle fahre.
31 Es ist auch gesagt (5.Mose 24,1): »Wer sich von seiner Frau scheidet, der soll ihr einen Scheidebrief geben.«
32 Ich aber sage euch: Wer sich von seiner Frau scheidet, es sei denn wegen Ehebruchs, der macht, dass sie die Ehe bricht; und wer eine Geschiedene heiratet, der bricht die Ehe.


Die aktuelle Predigt zum Text finden Sie HIER

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Du sollst nicht ehebrechen! Die anderen Gebote finden Sie HIER

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Monatsportal September 2010




Das Evangelium des Monats:

Jesu Stellung zum Gesetz (Mt.5,17-20)

17 Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen. (Mt 3,15; Röm 3,31; Röm 10,4; 1Joh 2,7)
18 Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüpfelchen vom Gesetz, bis es alles geschieht. (Lk 16,17)
19 Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und lehrt die Leute so, der wird der Kleinste heißen im Himmelreich; wer es aber tut und lehrt, der wird groß heißen im Himmelreich. (Jak 2,10)
20 Denn ich sage euch: Wenn eure Gerechtigkeit nicht besser ist als die der Schriftgelehrten und Pharisäer, so werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen.



Die Gefahr des Reichtums (»Der reiche Jüngling«) (Mt.19,16-26)

16 Und siehe, einer trat zu ihm und fragte: Meister, was soll ich Gutes tun, damit ich das ewige Leben habe?
17 Er aber sprach zu ihm: Was fragst du mich nach dem, was gut ist? Gut ist nur Einer. Willst du aber zum Leben eingehen, so halte die Gebote.
18 Da fragte er ihn: Welche? Jesus aber sprach: »Du sollst nicht töten; du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht falsch Zeugnis geben;
19 ehre Vater und Mutter« (2.Mose 20,12-16); und: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst« (3.Mose 19,18).
20 Da sprach der Jüngling zu ihm: Das habe ich alles gehalten; was fehlt mir noch?
21 Jesus antwortete ihm: Willst du vollkommen sein, so geh hin, verkaufe, was du hast, und gib's den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben; und komm und folge mir nach! (Mt 6,20; Lk 12,33)
22 Als der Jüngling das Wort hörte, ging er betrübt davon; denn er hatte viele Güter. (Ps 62,11)
23 Jesus aber sprach zu seinen Jüngern: Wahrlich, ich sage euch: Ein Reicher wird schwer ins Himmelreich kommen.
24 Und weiter sage ich euch: Es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr gehe, als dass ein Reicher ins Reich Gottes komme.
25 Als das seine Jünger hörten, entsetzten sie sich sehr und sprachen: Ja, wer kann dann selig werden?
26 Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist's unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich.


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Monatsportal AUGUST 2010


Das Evangelium des Monats August 2010:

Mt.5,13-16
Ihr seid das Salz der Erde. Wenn aber das Salz fade wird, womit soll es wieder salzig gemacht werden? Es taugt zu nichts mehr, als dass es hinausgeworfen und von den Leuten zertreten wird. Ihr seid das Licht der Welt. Es kann eine Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen bleiben. Man zündet auch kein Licht an und setzt es unter den Scheffel, sondern auf den Leuchter; so leuchtet es allen, die im Haus sind. So soll euer Licht leuchten vor den Leuten, dass sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.

HIER lesen Sie die Monatspredigt: Anleitung zum Glauben in Stärke und Hingabe

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GLAUBT AN GOTT UND GLAUBT AN MICH! - Das Thema zur Jahrespredigt 2010. Lassen Sie sich HIER inspirieren!



Monatsportal Juli 2010

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Das Evangelium des Monats:

1 Als er aber das Volk sah, ging er auf einen Berg und setzte sich; und seine Jünger traten zu ihm.
2 Und er tat seinen Mund auf, lehrte sie und sprach:
3 Selig sind, die da geistlich arm sind; denn ihrer ist das Himmelreich.
4 Selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden.
5 Selig sind die Sanftmütigen; denn sie werden das Erdreich besitzen.
6 Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden.
7 Selig sind die Barmherzigen; denn sie werden Barmherzigkeit erlangen.
8 Selig sind, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gott schauen.
9 Selig sind die Friedfertigen;1 denn sie werden Gottes Kinder heißen.
10 Selig sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihrer ist das Himmelreich.
11 Selig seid ihr, wenn euch die Menschen um meinetwillen schmähen und verfolgen und reden allerlei Übles gegen euch, wenn sie damit lügen.
12 Seid fröhlich und getrost; es wird euch im Himmel reichlich belohnt werden. Denn ebenso haben sie verfolgt die Propheten, die vor euch gewesen sind. ( Mt.5, 1-12)

HIER lesen Sie die Predigt: Selig sind die, die Gott lieben

Glaubt an Gott und glaubt an mich: HIER lesen sie die Gedanken zum Jahr 2010

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